Biografie

„Ihre Spieltechnik ist makellos, ihr Ton farbenreich und expressiv, das Legato meisterlich. Jasmin-Isabel Kühnes Vortrag berührt und bewegt, nicht zuletzt durch ihre enorme Bühnenpräsenz.“ (Laudatio GWK)

Jasmin-Isabel Kühne gehört zweifellos zu den herausragenden deutschen Harfenisten ihrer Generation. Mit 18 Jahren wechselte sie nach bereits zahlreichen Wettbewerbserfolgen in die Harfenklasse von Prof. Godelieve Schrama an die Hochschule für Musik, wo sie ihre künstlerische Ausbildung, Musikpädagogik und ihr Konzertexamen mit Auszeichnung absolvierte.
Um ihr Harfenspiel zu perfektionieren, setzte sie ihr Masterstudium in Paris und Oslo bei der weltweit bekannten Harfenistin Isabelle Perrin fort.
Jasmin-Isabel Kühne ist nicht nur Stipendiatin diverser Stiftungen, so u.a.der Stiftung des deutschen Volkes und Preisträgerin des hochkarätigen Musikpreises GWK, sondern gewann auch den 2. Preis beim internationalen Harp Competition of Italy 2014 sowie den 1. Preis beim Lyon&Healy Award 2013 in Cardiff, wo sie sich gegen eine Konkurrenz von 40 Harfenisten durchsetzte.
Ihr Spiel wird von der Presse als „himmlisches Erlebnis“ (Westfälische Nachrichten) mit „atemberaubender Anmut“ (WDR Print) gelobt.
Einspielungen von Solowerken für Harfe beim WDR erfolgten 2011 und 2013; im Jahr 2016 erschien die CD „Fantaisies“ mit ihrem Duo Lumière, im Januar 2019 folgt die CD „Paris“ mit dem Duo Breidenstein&Kühne (Violine&Harfe).
Nach jahrelanger Orchestertätigkeit als Soloharfenistin u.a. am Staatstheater Braunschweig, der Magdeburgischen Philharmonie und dem Staatstheater Kassel sowie Aushilfstätigkeiten an der Oper Oslo, dem WDR Köln und der Komischen Oper Berlin konzertiert Jasmin-Isabel Kühne mittlerweile als Solistin im In-und Ausland.
Im August 2017 übernahm Jasmin-Isabel Kühne die Leitung der Harfenklasse der Musikschule Wolfsburg und gibt Meisterkurse im In- und Ausland. Darüber hinaus wird sie regelmäßig als Gastdozentin an die Hochschule für Musik in Detmold eingeladen.